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Adrian's Lieblingsspiele

Weche Spiele mag eigentlich unser Informatikprofi am liebsten? Erfahre hier mehr über seine Spielevorlieben und entdecke vielleicht dabei auc dein nächstes Strategiespiel.

Adrian beim Birmingham Brass spielen
Adrian Sechseck

Schon als Kind liebte ich es, Brettspiele zu spielen. Seit einiger Zeit habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht und gemeinsam mit Lena und Rainer  unseren eigenen Spieleshop aufgebaut. Und mit einem Spieleshop kommt man oft zum Spielen. Man muss ja schliesslich wissen, welche Spiele man verkaufen will. Bei den unendlich vielen Partien die ich gespielt habe, habe ich auch einiges über mich und meine Vorliebe für Spiele gelernt.


Spielespider von Adrian bei Meeplemaison

Spielespider von Adrian bei Meeplemaison - https://www.meeplemansion.de/artikel/quizze/brettspieltyp/

Welcher Brettspieletyp bist du?

Dazu habe ich kürzlich einen interessanten Artikel bei Meeplemansion gelesen. Durch ein Quiz kann man den eigenen Brettspiele Geschmack bestimmen. Als Programmierer und Spielefan  musste ich das einfach ausprobieren. Und siehe da, das Resultat passt tatsächlich  ziemlich gut.


Gemäss dem Resultat bin ich ein "waschechter Stratege", der es mag "seinen Kopf zum Rauchen zu bringen". Das würde ich auch von mir selber behaupten.

Wenn ich Kriterien für meine Lieblingsspiele definieren müsste, dann würden diese wie folgt lauten:
  1. Keine Würfel: Ich bin ein totaler Strategiefan. Ich liebe es, meine Züge zu planen und hasse es, wenn ein Glückselement mir meine Strategie zunichte macht.
  2. Hohe Interaktion: Obwohl ich Glückselemente hasse, die mir einen Strich durch die Rechnung machen, so liebe ich es umso mehr, wenn es ein*e andere*r Spieler*in tut. Oder noch mehr, wenn ich es tun kann. Spiele, bei denen jede*r vor sich herbaut sind nichts für mich.
  3. Geschichte: Ich liebe es, wenn ein Spiel mich in eine fremde Welt entführt und ich mich wie ein alter Feldherr, ein Baumeister, ein Detektiv oder gar ein König fühlen kann.
  4. Schönes Spielmaterial
  5. Einfache Mechanismen: Ich mag es, wenn man nur eine beschränkte Anzahl an Aktionen hat. Dies führt dazu, dass man ein Spiel nicht lange erklären muss und man es schnell wieder hervor nimmt.
  6. Gute Erklärungen auf dem Spielplan: Bei einem guten Spiel sollten alle Regeln auf dem Spielplan erklärt sein, so dass man sichbei einem erneuten Spiel nicht wieder durch die ganze Anleitung quälen muss.

Strategiespiel mit hohem Interaktionsgrad

Mein absolutes Lieblingsspiel ist Birmingham Brass. Es hat einfache Spielmechaniken. Die Dinge, die man tun kann sind sehr beschränkt. Trotzdem muss man seine und vor allem auch die Züge der Mitspieler*innen vorausplanen. Besonders mag ich die Interaktion in diesem Spiel. Die Ressourcen gehören nicht eine*r Spieler*in, sondern liegen auf dem Spielplan und jede*r kann sie benutzen. Einzige Schwäche bei diesem Spiel ist die Anleitung. Bis man versteht, wie man die Rohstoffe jetzt genau verwenden darf braucht es mindestens eine Partie.

Das Spiel der tausend Möglichkeiten

Auch Scythe ist ein absolut grossartiges Spiel. Am Anfang wollten wir es nicht kaufen, da es recht nerdig aussieht. Roboter, die in einer verwüsteten Welt kämpfen? Wir haben uns dann doch einen Ruck gegeben und es hat sich wirklich gelohnt. Jede*r Spieler*in ist ein anderes Volk. Es gibt unglaublich viele Möglichkeiten, das Spiel zu beenden und zu gewinnen. In der Mitte ist ein Spielplan, auf dem man seine Stadt ausbaut. Rohstoffe liegen auch hier auf dem Spielplan, was wiederum einen hohen Interaktionsgrad ermöglicht. Man kann aber auch ganz friedlich seine Stadt aufbauen ohne die anderen ross zu beachten. Ganz sicher eines meiner grossen Lieblingsspiele.

Kooperatives Spiel zum Eintauchen

Was soll ich sagen - auch dieses Spiel wollten wir uns nicht kaufen. Einerseits war die Verpackung so unglaublich schön. Das Spiel aber andererseits nur einmal spielbar, weil man danach die Geschichte schon kennt. Und für ein einmaliges Spielerlebnis hat das Spiel dann doch einen stolzen Preis. Wir waren uns daher sicher, nur das Grundspiel zu kaufen und danach für die zusätzlichen Geschichten wirklich nicht noch mehr Geld auszugeben. Was soll ich sagen? Eine Woche später hatten wir das Spiel und einen Tag später alle Erweiterungen dazu in unserem Spieleschrank. Das Spiel hat uns richtig eingesogen. Man taucht tief in das Spiel ein, ist ein*e Held*in in einer Geschichte und versucht, seine*ihre Mission zu erfüllen. Man sammelt dazu Gegenstände, spricht mit Personen, kämpft gegen Gegner*innen und löst Rätsel. Wenn man die Geschichte fertig hat, schaut man auf die Uhr und merkt, dass mindestens 4 Stunden vergangen sind. Absolut cooles Spiel - trotz Würfeln!  

Wunderschönes Strategiespiel mit einer kurzen Anleitung

Tapestry ist ein wunderschön ausgestaltetes Spiel mit schönem Spielmaterial. Und zudem das Spiel auf dieser Liste mit der kürzesten Anleitung. In knapp 4 Seiten ist dieses hoch komplexe Spiel erklärt. Die Aktionen sind sehr beschränkt. Man fährt in einer der 4 Leisten vorwärts und führt die abgebildete Aktion aus. That's it. Trotzdem hat das Spiel alles. Ein Spielplan in der Mitte, den man besiedeln muss, einen eigenen Puzzle Spielplan, den man befüllen muss, Gebäude, die man errichten muss, Zivilisationen, die man auswählen muss. Tapestry ist ein wirklich schönes Spiel. Das einzige Problem ist, dass die unterschiedlichen Völker nicht ganz ausgeglichen sind. Und die Spielenden sind zu unterschiedlichen Zeiten fertig. So kann es sein, dass ein*e Spieler*in fertig ist und der*die andere noch eine halbe Stunde spielt. 

Willst du auch noch etwas über die Lieblingsspiele von Lena und Rainer erfahren? Dann findest du hier mehr dazu.